Gichtig Rendern

Was hatte ich mich bisher aufgeregt über die neue gendergerechte  Amtssprache  der Deutschen äh der schon länger hier Lebenden. In meiner Wut über diesen nicht mehr zu toppenden Schwachsinn meinen gepflegten Wortschatz  verlassen und mich doch glatt zwischendurch in die Fäkaliensprache verirrt. Das ist einfach No Go. Man stelle sich nur vor, unsere Kinder müßten solche ‚Kraftausdrücke‘ lesen. Ich gelobe daher Besserung – mindestens bis zum nächsten Mal. Asche auf mein Haupt.

Anstelle die mit Hohlheit fermentierten femengesteuerten Schla Mädels zu beschimpfen und mit wortgewaltigen Schmutz zu bewerfen, der eh nur Trotzigkeit bewirkt, wäre es angebracht, die antiquierte diskriminierende deutsche Sprache der Dichter und Denker ebenfalls an den kommenden Zeitgeist anzupassen. Jürgen Elsen hatte in einem Kommentar die blitzgescheiteste Idee dazu. Lassen wir diese mal sacken. Das wäre doch die geschlechterneutralste Sprache aller Sprachen. Da müßten diese ##### Mädels nicht mehr sich mit x-Form und *In-Form, dynamischen Un_ter_strich, etc. rumquälen. Kein Einhaken mehr möglich, da es „den Professor“ einfach nicht mehr gibt, der notgeilgedrungen zu „den Professor*In“ oder „den Professorx“ wird. Künftig heißt es dann nur noch „pen Drofessor“. Alles kapiert? Nein? Dann hier nochmals nachlesen, was unsere schlauen #### Mädels an der Humboldt Uni in Berlin so alles aus ihrem Hirn quetschen. https://feministisch-sprachhandeln.org/leitfaden/kapitel4/

So, jetzt zur 1. Lektion im Rendern:

Noch etwas zur Aussprache.

Auffallend ist immer noch  die ewiggestrige Aussprache der schon länger hier Lebenden – Dialekt genannt. Sie rechtfertigen diese Sprachvergewaltigung mit so kruden Begriffen wie Heimat oder Heimatverbundenheit. Fehlt nur noch, daß sie das abendliche Kirchenläuten in ihrem Bezugsort (früher: Dorf) verteidigen. Dann ist die schlimmste Form der Ausgrenzung der zum Erhalt unserer Kultur dringend erforderlichen Migranten erreicht. Solche  N-Typen nennt man heute politisch korrekt – na wie? Richtig geraten – Naaaaziiii. Wie sollen all die willkommenen Migranten, die allsämtlich innerhalb drei Monaten anständiges deutsch mit Hilfe der guten Linken und Grün*Innen lernen, damit klar kommen. Mit Dialekt und Kirchengeläut geht unsere Integration reichlich schief. Kein Wunder, wenn manche Migranten etwas zornig werden. Ludwig schlägt daher vor, sofort alle Dialekte und verkommene Rituale zu verbieten, die irgendwie im Zusammenhang mit Heimat stehen. Zur Abgewöhnung der Dialekte empfiehlt Ludwig vorab folgenden Sprachkurs:

Einen ruten Gutsch Euch allerseits. 2019 wird das Wahr der Jahrheit.

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Das Dorf liegt im Sterben

Seit Stunden sitze ich vor der Schreibhilfe und suche nach den richtigen Worten. Worte als anerkennenden Nachruf für eine gestandene klardenkende alte Dame aus dem Dorf, für das sie viel geleistet hatte. Sie hatte mit ihrem Geschäft ein kleines Vermögen gemacht und gab viel an die Gemeinde zurück, zum Leidwesen ihrer Tochter, die ihr Erbe dahinsiechen sah.
Jetzt nehme ich nochmal Anlauf. Vielleicht klapp es nach dem Gespräch mit den Hinterbliebenen, die sie möglichst schnell verbuddelt wissen wollen – ohne großes Aufsehen. Der ach so trauernden Tochter ging es nicht schnell genug, sie ins Altersheim abzuschieben um Omas Häuschen zu verramschen. Weil diese Flunz ihr Glück in der Stadt finanzieren muß, wollte sie auch mein Honorar für die Rede auf 20 € reduzieren. 300 € betrachte ich als angemessen, bei all der Vorarbeit, die dazu notwendig ist, wenn man nicht in nichtssagendes Geschwafel mit Textbausteinen verfallen will. Einige Grabreden hielt ich gerne ohne Honorar, wenn der Verstorbene oder die Hinterbliebenen mittellos aus dem menschenverachtenden Turbokapitalismus ausgespuckt wurden.

Ich ging natürlich nicht auf das Angebot ein, sondern machte ihr ein neues. Ich halte die Rede kostenlos. Diese mit Fassadenfarbe aufgehübschte Flunz und Hohlbirne dankte mir mit „Vergelds Gott“ im Voraus. Ob sie mir nach der Rede auch noch dankt? Vorab schickte ich ihr die Rede zur Genehmigung.
Die Antwort war Ablehnung mit Beschimpfung der übelsten Art. Pietätloses Arschloch war noch die vornehmste Begrüßung. Mit einen solchen Nazidrecksack wie ihnen wollen wir nichts zu tun haben. …

Nun – die Rede habe dennoch gehalten in meinem stillen Refugio. Wenn es so etwas wie Telepathie gibt, muß sie wirken, auch ohne öffentliches Kundtun. Die Frage, inwieweit jeder unserer Gedanken nach außen wirkt oder das gemeinsame Leben beeinflußt, ist hier interessanter als die folgende Grabrede, die nur als Aufhänger für die Frage dienen soll.  Daran gesellt sich zwingend die Frage, können wir mit Ironie, Satire bis hin zum Sarkasmus aufrütteln und zum Nachdenken motivieren oder nur mit dem anderen Extrem – dem ESO-Geschwafel „Wir haben uns alle lieb und liebe dich selbst… etc? Eines scheint mir sicher: Den Mitmenschen ihr schwachsinniges Verhalten vorzuführen schafft in den meisten Fällen nur Widerstand und Rechtfertigungen. Dabbische, weil nicht verifizierbare Liebe zu allem was ist, rausplärren, verpufft im Nirwana. Kampf oder kampflos?

Nun zur Rede:

Liebe Trauergemeinde, Ich kannte Berta als die gute Seele im Dorf. Sie war nach heutiger Definition der „toleranten“ Gesellschaft ewig gestrig, heimatbesessen und Kämpferin für den Erhalt des Dorfes – sprich: Naaaziii. Sie sah auch keine lebenswerte Zukunft für die vom Dorf in die Stadt geflüchteten jungen Menschen, die eine liebevolle Jugend hier erlebten. Wer das Dorf nicht ehrt, die Hölle erbt, war ihr Leitspruch. Die Landflucht hatte sie nie verstanden. Mit ihr der ganze Zerfall der Nachbarschaftshilfe, dem Sterben der Vereine bis hin zur freiwilligen Feuerwehr.  Dorffeste mit heimatverbundenen Liedern, Heimattänzen und auch manch Keilerei um Nachbars schöne Tochter sind inzwischen pfui bei den Dorfflüchtlingen.

Warum kommen die Töchter und Söhne  dann heute wieder rudelweise als hirngewaschene Grün*Innen zurück und machen die Reste des Dorfs platt, das eh nur noch aus ein paar romantisch anmutenden Häusern besteht, in denen einst das pralle Leben blühte?  Alle Erinnerungen an eine Zeit, in der es noch eine gesunde Struktur des gemeinsamen Zusammenhalts, die eine weitgehende Selbstversorgung ermöglichte – in der Frau noch Frau, Mutter noch Mutter und Mann noch Mann sein konnte, wird verachtet. Die einstige gesunde Stütze der Familie, der Sippe und Dorfs wird als Naaziii-Zeit gebrandmarkt. Ich frage mich, warum kommen sie zum Dorf zurück, wenn das Leben in der Stadt doch so toll ist – so befreiend mit Multikuli, Ehe für alle und frühkindliche Sexualisierung  als das erstrebenswerte Ziel des neuen Menschen.

Einwurf: Man lese dazu dem Thomas Morus mit seiner klaren Vision, die auf uns zukommt. http://gutenberg.spiegel.de/buch/utopia-1321/1

Nun, weil es hier im Dorf noch etwas zu erben gibt, das die „Ewiggestrigen“ mühsam aufgebaut haben. Daran erinnern sich diese rotgrünversifften Migranten plötzlich, die in der Stadt ein Leben mit Fickimicki und Gendergeschwafel in den geistigen Vergewaltigungsstuben äh Parlamenten, Behörden und Ausbildungsstätten, angefangen von den frühkindlichen KiTas bis hin zu den Unis  es sich gutgehen ließen. Es wäre nicht alle Hoffnung verloren, würden diese Verirrten sich erinnern, was dörfliche Gemeinschaft ausmacht. Mitnichten. Sie  Sie wollen dem Dorf, das seit Urzeiten bestand und dessen höchstes Gut das gemeinsame Miteinander ist, endgültig den Garaus machen. Wie lange soll das noch gutgehen?

Der letzte Versuch, das Dorf zu retten, ist in einer Zeit angesiedelt, die ich mich kaum traue zu benennen. Wegen Naaa zii hatschi und so. Dem Dorfbewohner eine auskömmliche Grundversorgung mit Vieh und Gemüse zu ermöglichen, wurde den Familien ein Grundstück von ca. 1.500 qm eine kurze Zeit lang im letzten Jahrhundert gegönnt. Ein bescheidener Wohlstand war dadurch möglich. Heute verramschen die Erben dieses Grundstück, machen es platt – oft ein Kulturerbe mit Fachwerk und liebevoller Fassadenmalerei.

Sie tauschen es gegen ein 120! qm Reihenhausgrundstück aus mit Gartenzaun, SUV-Garage, individuelle IKEA-Designermöbel und 30k teure High Tech Küche. Die Küche ist natürlich der Freiheit gegen dem dörflichen Herdchen geschuldet, das noch krummbuckelig den Küchenherd anheizen mußte um die zerlegte Sau aus dem Stall und das Gemüse aus dem Garten für das Mittagessen zu vergewaltigen. Heute ist man/frau frei von solcher Tortur. Feinkost Aldi Fraß oder vom Bioladen in die Mikrowelle und es bleibt genügend Zeit um sich auf dem Prunkstück des 2 qm großen Flachbildungsschirms die Welt der Städter erklären zu lassen – vornehmlich der aus dem Hauptstadtstudio in Berlin. Verschulden sich dabei noch mit 400.000 € für diesen Käfig. Die Grundstückspreise sind seit 1960 um mindestens das Hundertfache explodiert. Kostete ein Reihenhaus in meiner Gemeinde 1980 noch 200.000 DM, so bezahlt man heute 450.000 €. Wer kann das noch bezahlen. Nur noch solche, die geerbt haben und das Erbe an eine höhere Instanz der Geldvernichtung  äh Geldhortung abtreten für einen Wohnkäfig.

Wir wissen, daß Berta sich des öfteren mit dem Pfarrer getroffen hat um ihn zu motivieren, irgendwie weiterzumachen um das Dorf zu retten. Obwohl sie nichtgläubig war, die Kirche radikal ablehnte, arbeitete sie zusammen mit dem Pfarrer am Erhalt des Dorfes. Eine vorbildliche Persönlichkeit, wie ich meine.  Sie wußte auch, daß der Pfarrer stets für die Gemeinde eintrat ohne sich an die Vorschriften von Rom zu halten.  Er wollte auch den Löffel schmeißen, weil das Dorf zunehmend stirbt.  Eine großartige Frau, wie ich meine. Selbst nicht gläubig, hat sie jedoch eingesehen, daß der Dorfbewohner noch einen Halt sucht, den es in der Stadtwelt des verwahrlosten Kapitalismus und Hurerei – nicht nur körperliche Prostitution, sondern durch Anbiederung durch Arbeit nicht mehr gibt. Wohlhabend war es ihr möglich, viel für Vereine zu spenden. Auch sonst zu helfen, wenn Not am Mann war. Ihre Bescheidenheit ließ nie eine öffentliche Ehrung zu. Was sie tat, tat sie in der Gewißheit, das Dorf retten zu wollen. In der Stadt wird der Mensch gnadenlos versklavt – durch die Idiotie der Selbstversklavung. Hier kannst du leben, war ihre Vision. In der Stadt wirst du gelebt. Ich möchte Berta danken für ihren Einsatz. Er sollte nicht umsonst gewesen sein.

Ich möchte mit diesen Worten schließen und Berta eine baldige Wiederkehr wünschen. Das Dorf wird mit ihr neu erfunden. Jedoch nicht mehr mit den alten Mühen bevor es die technischen Möglichkeiten gab. Der Mensch wird den kleinzelligen Verbund wiederentdecken, der das Miteinander wieder lebenswert macht mit der modernen Technik, die eingebunden in die traditionellen Werte ihre Daseinsberechtigung findet.

Ich fürchte jedoch, es entwickelt sich in eine Zweiklassengesellschaft. 80% werden in den Städten ihr Siechtum nicht erkennen und am Wahnsinn der Verblendung durch die Glitzerwelt festhalten. Die restlichen 20% bevölkern neu mit alter Tradition die heute sterbenden Dörfer. Die heute einfallenden Grün*Innen können sich nur so lange halten, bis Omas Geld verbraucht ist oder der Bankkredit damit nicht mehr bedienbar ist.

Ob die Wiederbelebung des Dorfs – also der Zusammenhalt durch die Rückkehr der geschulten äh verblendeten Städter positiv zu bewerten ist, bezweifle ich. Schau dazu das Video an. Sie kommen zurück mit Geld oder Krediten, ohne wirkliche Motivation, das Gute zu erhalten. Städter eben. Ich habe kein gutes Gefühl.

Wer noch nicht genug hat, das Stadtleben skeptisch zu betrachten und seine Auswirkungen auf das Dorf, möge sich bei Oswald Spengler schlau machen:

http://gutenberg.spiegel.de/buch/der-untergang-des-abendlandes-zweiter-band-5329/23

So, jetzt genug der Rede. Miau Meeh hat mir eben Abschalten verordnet. Es gibt noch etwas anderes als nur Idiotie zu beäugen. Wintersonnenwende ist heute. Miau will mit mir raus aus der Bude in die Natur.

Ein gesegnetes Weihnachtsfest ohne den üblichen Streß wünsche ich Euch.

miauh-meeh


Ode an die Faulheit

Mir bleibt auch gar nichts erspart. Zum dreißigsten Mal wurde ich zur Weihnachtsfeier in der Firma eingeladen für die ich als Freelancer regelmäßig arbeitete. Auch nach meiner Kündigung und Ausstieg aus dem Erwerbsleben (was für ein fürchterliches Wort) halten die an dieser Tradition fest. Es müßte eigentlich eine Ehre für mich sein. Warum ich mich inzwischen dagegen sträube und mir geschworen habe, das war das letzte Mal, liegt an der Entwicklung der Weihnachtsfeiern von damals bis heute.

In meiner Einladung stand auch noch, ich soll zum dreißigjährigen Jubiläum eine Rede halten. Da ich mich inzwischen auf Grabreden eingeschossen habe, lag es nahe, hier eine solche zu halten. Sie wäre sicher angebracht aufgrund des halbtoten Miteinanders in dieser Firma, die seltsamerweise nur noch eines kennt – Money Money. Nun ich hatte diese Rede gelassen. Es kommt ohnehin wie es kommt. Die hirnlose Arschkriecherei in den Turbokapitalismus und Puritanismus der Selbstkasteiung braucht keine Grabrede.

Nun zur Rede:

Danke für diese Einladung. Als Verwesungsanwärter kann ich mir inzwischen alles erlauben – sogar die Wahrheit, die mir meine weltlich monetäre Existenz nicht mehr bedroht. Betriebliche Weihnachtsfeiern sind ein Indikator für den Geist einer Firma. Waren sie vor dreißig Jahren noch locker flockig, so sind sie heute geprägt von einem Geist, der an streng geführten Sekten  erinnert. Der Umgang miteinander war damals noch menschlich. Die Kollegen hatten sich gegenseitig gestützt, wenn etwas schief lief. Heute wird beim geringsten Anlaß rausgemobbt. Konnte damals sich ein Kollege hemmungslos vollaufen lassen und dem Chef in die Wade beißen, so war das der lustigen Feier geschuldet. Er wurde danach von den Kollegen liebevoll nach Hause getragen. Auch wenn diese so besoffen waren, daß sie ihn auf dem Nachhauseweg hatten dreimal fallenlassen. Vollgesoffene Liebeserklärungen an die Frau des Chefs hatten kein Nachspiel – kein #meetoo-Aufstand. Es wurde gesungen, gelacht, getratscht und manchmal besoffen gestänkert. Alles kein Problem. Am nächsten Montag waren alle wieder nüchtern und weiter gings mit der Arbeit.

Und heute? Das Protokoll für den Staatsbesuch der Quien ist ein lockeres Treffen gegenüber den heutigen Regeln einer Weihnachtsfeier. Die Weihnachtsfeiern die ich hier in den letzten Jahren erlebte, erinnern eher an eine verkrampfte Trauerfeier als das für sie einst gedacht war.

Keiner traut sich mehr aus sich herauszukommen. Fröhlichkeit wird verlogen vorgespielt. Die Frauenbeauftragte sorgt für gendergerechte Kommunikation. Die Entscheidung, was gesoffen wird, ist vom strengen Blick der mindestens halbmaratonlaufenden voll durchtrainierten karrieregeilen Kollegen*Innen bestimmt. Doch lieber einen linksdrehenden milchsauervergorenen Affenbrottee trinken um nicht in Ungnade zu verfallen. Das hier dem inzwischen artgerecht gehaltenen Hamsterradler empfohlenen Menüs möchte ich eigentlich nicht erwähnen. So was von vegan, das jeden Normalo eher verhungern läßt als da reinreinzubeißen. Alles dem Konsens geschuldet – wir sind fit für die Zukunft. Ganz zu schweigen von Rauchern. Die sind zum Glück von den dieselholokausten Mördern etwas in den Hintergrund gerückt. Aber nur, wenn sie dieser Sucht unwiderruflich abschwören. Wozu gibt es Valium?

So beschränke ich mich auf eine Zeit, die anders hätte verlaufen können. Sie wurde angedacht von Klardenkern, die zwar Anarchisten genannt wurden, aber Schöpfers Gedanke bis heute inne haben. Danke liebe Festbesucher, daß sie mich noch nicht rausgeschmissen haben. Wußte ich doch, daß mein angekündigtes Thema euch brennend interessiert.  Es geht um Faulheit. Ich möchte zwar nicht behaupten, daß Faulheit die Weltenformel schlechthin ist, jedoch ist sie einer der wichtigsten Bausteine dahin.

Ich hatte eine sehr lange Rede angedacht, die dem Thema würdig wäre, mich aber zum Glück auf mein Lebensprinzip besonnen – dem faul Sein. Daher nur eine ganz kurze Rede. Ich würde mir ja sonst selbst widersprechen. Wer mag kann das Thema bei unserem seelenverwandten Paul Lafargue ausführlich studieren.

http://www.wildcat-www.de/material/m003lafa.htm Das Recht auf Faulheit.

Und wieder geht’s mit neuem Fleiß an den gleichen Scheiß!

Was will uns dieses Sprichwort sagen? Nun – Seht her, was der Fleiß um jeden Preis uns in der Welt gebracht hat. Man stelle sich vor, jedem Menschen wäre eine gesunde Faulheit inne. Hätten wir dann nicht schon längst das Paradies auf Erden?

Möchte meine Rede mit den Worten von Lessing abschließen:

Die Faulheit

Fleiß und Arbeit lob‘ ich nicht.
Fleiß und Arbeit lob‘ ein Bauer.
Ja, der Bauer selber spricht,
Fleiß und Arbeit wird ihm sauer.
Faul zu sein, sei meine Pflicht;
Diese Pflicht ermüdet nicht.

Bruder laß das Buch voll Staub.
Willst du länger mit ihm wachen?
Morgen bist du selber Staub!
Laß uns faul in allen Sachen,
nur nicht faul zu Lieb und Wein,
nur nicht faul zur Faulheit sein.

So, jetzt lassen wirs richtig fleißig krachen – mein letzte Wort, bevor mir die Pressebevollmächtigte empfahl, mich aus dem Staub zu machen. Nix lieber als das.

Zu meiner Erstveröffentlichung auf http://www.bumibahagia.com, auf der nur Bekloppte schreiben, hatte palina in einem Kommentar dazu meine Erfahrungen mit den Weihnachtsfeiern noch getoppt. Realsatire? Nein, genauso läuft es künftig ab. Betrachten wir nur, wie der Begriff Toleranz in der Bunzelregierung Deutschland (BRD) und in den Mainstreammedien uns als das neue Miteinander ins Gehirn geschissen wird.

Toleranz – erdulden, ertragen, was auf uns zukommt? Geht’s noch? Ein Beitrag von https://dushanwegner.com/toleranz/?mc_cid=248aec49e6&mc_eid=ac82e0b2ba sollte uns in alle Glieder fahren, um endlich aufzuwachen, was auf uns mit der gepredigten Toleranz auf uns zu kommt. Sollen so unsere christlichen Werte, die sicher verbesserungswürdig sind, in Unterwürfigkeit verkommen?

Nun, zum Kommentar von palina:

auch wenn das ein etwas langer Text ist, füge ich es trotzdem ein.
Weil es einfach eine klasse Einladung ist.
Entspricht in etwa dem was Ludwig hier beschreibt:

Einladung zur Weihnachtsfeier
1. Dezember
AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER

Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass unsere Firmen-Weihnachtsfeier am 20.12. im Argentina-Steakhouse stattfinden wird. Es wird eine nette Dekoration geben und eine kleine Musikband wird heimelige Weihnachtslieder spielen. Entspannen Sie sich und genießen Sie den Abend… Freuen Sie sich auf unseren Geschäftsführer, der als Weihnachtsmann verkleidet die Christbaumbeleuchtung einschalten wird! Sie können sich untereinander gern Geschenke machen, wobei kein Geschenk einen Wert von 20 EUR übersteigen sollte.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Adventszeit.
Tina Bartsch-Levin
Leiterin Personalabteilung
2. Dezember
AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Auf gar keinen Fall sollte die gestrige Mitteilung unsere muslimischen Kollegen isolieren. Es ist uns bewusst, dass Ihre Feiertage mit den unsrigen nicht ganz konform gehen: Wir werden unser Zusammentreffen daher ab sofort „Jahresendfeier“ nennen. Es wird weder einen Weihnachtsbaum noch Weihnachtslieder geben.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine schöne Zeit.
Tina Bartsch-Levin
Leiterin Personalabteilung
3. Dezember
AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Ich nehme Bezug auf einen diskreten Hinweis eines Mitglieds der Anonymen Alkoholiker, welcher einen „trockenen“ Tisch einfordert. Ich freue mich, diesem Wunsch entsprechen zu können, weise jedoch darauf hin, dass dann die Anonymität nicht mehr gewährleistet sein wird… Ferner teile ich Ihnen mit, dass der Austausch von Geschenken durch die Intervention des Betriebsrats nicht gestattet sein wird:
20 EUR sei zuviel Geld.
Tina Bartsch-Levin
Leiterin Personalforschung
7. Dezember
AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Es ist mir gelungen, für alle Mitglieder der „Weight-Watchers“ einen Tisch weit entfernt vom Buffet und für alle Schwangeren einen Tisch ganz nah an den Toiletten reservieren zu können.
Schwule dürfen miteinander sitzen. Lesben müssen nicht mit Schwulen sitzen, sondern haben einen Tisch für sich alleine. Na klar, die Schwulen erhalten ein Blumenarrangement für ihren Tisch.
Endlich zufrieden?
Tina Bartsch-Levin
Leiterin Klappsmühle
9. Dezember
AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Selbstverständlich werden wir die Nichtraucher vor den Rauchern schützen und einen schweren Vorhang benutzen, der den Festraum trennen kann, bzw. die Raucher vor dem Restaurant in einem Zelt platzieren.
Tina Bartsch-Levin
Leiterin Personalvergewaltigung
10. Dezember
AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Vegetarier! Auf Euch habe ich gewartet! Es ist mir scheißegal, ob´s Euch nun passt oder nicht:
Wir gehen ins Steakhaus!!! Ihr könnt ja, wenn Ihr wollt, bis auf den Mond fliegen, um am 20.12. möglichst weit entfernt vom „Todesgrill“, wie Ihr es nennt, sitzen zu können. Labt Euch an der Salatbar und fresst rohe Tomaten! Übrigens: Tomaten haben auch Gefühle, sie schreien wenn man sie aufschneidet, ich habe sie schon schreien hören, ätsch ätsch ätsch!
Ich wünsch Euch allen beschissene Weihnachten, besauft Euch und krepiert!!!!!
Die Schlampe aus der dritten Etage.
14. Dezember
AN: ALLE MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER
Ich kann sicher sagen, dass ich im Namen von uns allen spreche, was die baldigen Genesungswünsche für Frau Bartsch-Levin angeht. Bitte unterstützen Sie mich und schicken Sie reichlich Karten mit Wünschen zur guten Besserung ins Sanatorium. Die Direktion hat inzwischen die Absage unserer Feier am 20.12. beschlossen. Wir geben Ihnen an diesem Nachmittag bezahlte Freizeit.
Josef Benninger
Interimsleiter Personalabteilung

 

Klassenfoto 2030 in Berlin

Leider ist der Niedertrachtbacher Anzeiger pleite. Die einzig übriggebliebene unabhängige Zeitung in der Welt.  Die gesamte Redaktion hat sich aus dem Staub gemacht. Nicht so der Volontär Max Schreibnix. Der glaubt an eine neue Blüte seiner geliebten Zeitung. Zur Erinnerung, der bisherige Werdegang dieser Zeitung:

https://ludwigdertraeumer.wordpress.com/2018/09/21/der-niedertrachtbacher-anzeiger-ist-pleite/

Was macht Schreibnix künftig anders als die allerorts untergehende Mainstreampresse? Er hat Visionen, die Realität werden – kann gnadenlos in die Zukunft blicken. Er kann nichts mehr schönreden, wie die genderschlampenversifften Kinderschänder, die 2018 die Volksmeinung diktieren. Hatten wir nicht vor nicht so langer Zeit den rammelwütigen Blonden zur Rettung unserer Kultur. Das ist natürlich No Go und reeeechds. Stramme junge künftige Leistungsträger aus dem Kamel- und Affenland … Jetzt Schnauze Ludwig, sonst fliegst du sogar aus deiner eigenen Seite raus.

Max hat Zugang zur Zukunft. Dabei ist das nicht mal sein Alleinstellungsmerkmal. Das müßte jedem Klardenkenden auch inne sein, der noch ein bißchen bei Verstand ist. Warum gibt es so wenige, die #Aufstehen? Egal.

Max schreibt keine Nachrichten mehr, die ein mehr oder weniger Abbild des gestrigen oder heutigen sind. Er hat die Gabe, die Zukunft vorauszusehen. Nur diese ist veränderbar – weil noch nicht wirklich. Da Ludwig einen heißen Draht zu Max hat, wurde ihm schon heute das Titelbild der Ausgabe vom 9. Sept. 2030 zugespielt. Es ist sicher für die heutigen zutzufickihuhe terra erklärungsbedürftig. Bin gespannt, was er im Leitartikel dazu schreibt. Ich bleibe dran.

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Kommt da nicht Freude auf, wenn man alle Klassenkamerad_*Innen des Erdogan-Gymnastikumin Berlin  alle zusammen noch mal sieht?

So geht Kultur. Nur zum Besten der Menschheit. Der Islam gehört zu Deutschland! Warum nur hatten die Österreicher den damals aufgehaltern und uns statt dessen nur eine Rotzbremse äh einen Schnauzbärtigen geschickt? Verstehe einer die Welt.

„Hallo Djamila (die Schöne), freut mich dich hier wiederzutreffen. Du hast dich gut gehalten. Du siehst immer noch wundervoll aus. Ich freue mich für dich, daß du als Drittfrau des regierenden Bürgermeisters in Berlin glücklich bist. Deine Fatime“

steht dann im Face Book 2030

Internationaler Weltnudeltag am 25. Oktober

Manch einer hat davon gehört. Keiner weiß wirklich nix genaues. Einer Umfrage zufolge, die von der unbändigen LdT- Forschungsgruppe für Demosidiotie im Auftrag des Hopfen und Malz Instituts e. V. durchgeführt wurde, steht es nicht gut mit dem Wissen um den Ursprung dieses Tages.
19 % der Befragten meinten, daß man an diesem Tag ungestraft mit jedem und jeder rumnudeln kann.
0,05 % verordneten diesen Tag als höchsten Feiertag der „Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters“. „Internationaler Weltnudeltag am 25. Oktober“ weiterlesen

Deutschland hat fertig

Es braucht keinen weiteren Krieg mehr unser Land in einen dritten Weltladen zu stampfen. Der Morgenthau-Plan wird nunmehr vollstreckt, so munkeln etliche Zeitgenossen. Nur zu blöd, daß er lediglich angedacht war. Der Morgenthau-Plan wurde noch 1944 verworfen und kam niemals zur Anwendung. Die Amerikaner erkannten, daß ein wirtschaftlich völlig geschwächtes Deutschland dem „Gleichgewicht“ der Mächte in Europa nicht gut tun würde und kamen von diesem Plan ab. Mit einem reinen Agrarstaat, der zudem kaum zu plündernde Bodenschätze hat ist nicht gute Geschäfte zu machen. Wer sind also die Ur-Kräfte, die Deutschland industriell platt machen und in ein „grünes Paradies“ verwandeln wollen? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht.

Warum haben die sog. Geisteswissenschaften – die eher geistlos sind, das Feld der klassischen Humboldtschen Lehre übernommen? Mit den 68ern ging da richtig die Post ab, bis hin zur heutigen Perversion der Bildung an den Universitäten, die alle gewachsenen Strukturen, von der Familie bis hin zur Heimatverbundenheit zerstören wollen. Von was leben die eigentlich? „Deutschland hat fertig“ weiterlesen

Tag der offenen Moscheen – nicht mit Frau Sayran Ates

„Eher eine Provokation als eine Öffnung“ Das Interview einer klardenkenden Frau heute am 3. Oktober 2018 im Deutschlandfunk gibt mir Hoffnung, daß noch nicht alles verloren ist. Dieser 3. Oktober geht zwar noch als „Tag der deutschen Einheit“ durch. Wie lange noch? Wenn ich die schwachsinnigen Jubelreden der „schon länger hier lebenden“ Politschranzen höre, wird er sicher bald aus Respekt vor den wirren Muselmännern abgeschafft und offiziell als „Tag der Moscheen“ gefeiert. Die linksgrüngenderversiffte Sturmtruppe der CDUSPDGRÜNELINKE wird den Weg dazu freimachen und zunächst das die Muselmänner beleidigende Symbol, die Kreuze auf den Kirchtürmen niederreißen. In Köln steht nun die größte Moschee in Europa für eine islamische Parallelwelt und -gesellschaft, die sich fernab der deutschen Einheit bewegt. Das ist erst der Anfang. Die ach so toleranten Bürgermeister werden künftig darum wetteifern, wer den größten Ditib (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V.) hat. So geht Integration. Offiziell mehren sich zwar die Kritiken, aber nur weil Wahlen anstehen. Da darf man das Feld nicht der AfD überlassen. Aber danach geht richtig die Post ab äh das Kreuz weg. „Tag der offenen Moscheen – nicht mit Frau Sayran Ates“ weiterlesen

Wohin geht die Reise der Menschheit?

Auf der Suche nach einer Antwort komme ich immer wieder auf das mir so geliebte kleinen Arschlochs zurück. Andere nennen es Schlafschaf, Biozombie oder Sklave. Das ist keine Abwertung des kleinen Mannes meinerseits. Nach jahrzehntelangen Studien über diese Frage komme ich zu dem Schluß, daß das Schicksal der Menschheit vom kleinen Arschloch bestimmt wird – und nur von ihm. Nicht irgendwelche Hohl- oder Flacherdler, Außerirdische Halb- oder Ganztagsgötter, Politiker oder sonstige dummdreiste Propheten sondern das kleine A  bestimmt die Reise. Es mag noch eine Weile dauern, bis es soweit ist – das mit dem goldenen Zeitalter. Soweit mein Vertrauen in die Menschen. „Wohin geht die Reise der Menschheit?“ weiterlesen

Der Niedertrachtbacher Anzeiger ist pleite

Niedertrachtbach: (LdT) Die Redaktion des Niedertrachtbacher Anzeiger (NBA), saß betrübt zusammen und betrachtete den Auflagenschwund, der eine baldige Insolvenz anbahnte. Wie konnte es nur dazu kommen? Bis vor wenigen Jahren hatte jeder Haushalt ein Abonnement und war dankbar für die klare Information aus aller Welt und natürlich für das, was sich so im Dorf und Umgebung abspielte. Auch die Produktwerbung, hauptsächlich in den dicken Samstagsausgaben war überschaubar und bedarfsorientiert bodenständig – eher eine Einnahmequelle für die Kaffeekasse.
Immer gern gesehen war Werbung, die der Hausfrau das Leben erleichterte.

Die rasenden Reporter, viele davon freiberuflich, waren hochangesehen, weil sie unvoreingenommen – frei jeglicher fremdgesteuerter Ideologie berichten konnten, ohne ihren Job zu verlieren, der lebenstauglich honoriert wurde. Man konnte sich darauf verlassen, daß die Reporter ihr Handwerk verstanden. Der Herausgeber des Niedertrachtbachers Anzeiger Ludwig der Gnadenlose verstarb leider vor vier Jahren aus Gram. Er sah die Entwicklung des Journalismus in allen Zeitungen voraus, der nur noch existieren kann, wenn er nach dem Munde der finalen Ideologie der 68er Bewegung schreibt. Werbung als wichtigste Einnahmequelle für seine Zeitung war ihm zuwider. Er erkannte auch die Erpreßbarkeit durch große Firmen und Konzerne, wenn die Zeitungen sich monetär von den Einnahmen aus Werbung abhängig machen. Die letzte unabhängige Zeitung auf der ganzen Welt sah er mit ihm sterben. „Der Niedertrachtbacher Anzeiger ist pleite“ weiterlesen

Neues aus dem Allgemeinen Anzeiger von Niedertrachtbach

Ein kleiner, bisher nicht einmal in der Alternativszene bekannter Verein aus fünf Mitglieder*Innen (vier ohne, eins mit #) hat das Unglaubliche geschafft – den Durchbruch in der Gleichstellung der Straßen- und Haustier-, sowie den Lebensmittelnamen. Er hat sich anfänglich unbemerkt in der einzigen ehemaligen Bäckerei eingemietet und war den Niedertrachtbachern von Anfang an etwas suspekt. Nunmehr scheinen sie in Niedertrachtbach angekommen zu sein. Der Allgemeine Anzeiger von Niedertrachtbach, die einzige in Europa noch unabhängige Zeitung recherchierte in dieser Sache. „Neues aus dem Allgemeinen Anzeiger von Niedertrachtbach“ weiterlesen