Gichtig Rendern

Was hatte ich mich bisher aufgeregt über die neue gendergerechte  Amtssprache  der Deutschen äh der schon länger hier Lebenden. In meiner Wut über diesen nicht mehr zu toppenden Schwachsinn meinen gepflegten Wortschatz  verlassen und mich doch glatt zwischendurch in die Fäkaliensprache verirrt. Das ist einfach No Go. Man stelle sich nur vor, unsere Kinder müßten solche ‚Kraftausdrücke‘ lesen. Ich gelobe daher Besserung – mindestens bis zum nächsten Mal. Asche auf mein Haupt.

Anstelle die mit Hohlheit fermentierten femengesteuerten Schla Mädels zu beschimpfen und mit wortgewaltigen Schmutz zu bewerfen, der eh nur Trotzigkeit bewirkt, wäre es angebracht, die antiquierte diskriminierende deutsche Sprache der Dichter und Denker ebenfalls an den kommenden Zeitgeist anzupassen. Jürgen Elsen hatte in einem Kommentar die blitzgescheiteste Idee dazu. Lassen wir diese mal sacken. Das wäre doch die geschlechterneutralste Sprache aller Sprachen. Da müßten diese ##### Mädels nicht mehr sich mit x-Form und *In-Form, dynamischen Un_ter_strich, etc. rumquälen. Kein Einhaken mehr möglich, da es „den Professor“ einfach nicht mehr gibt, der notgeilgedrungen zu „den Professor*In“ oder „den Professorx“ wird. Künftig heißt es dann nur noch „pen Drofessor“. Alles kapiert? Nein? Dann hier nochmals nachlesen, was unsere schlauen #### Mädels an der Humboldt Uni in Berlin so alles aus ihrem Hirn quetschen. https://feministisch-sprachhandeln.org/leitfaden/kapitel4/

So, jetzt zur 1. Lektion im Rendern:

Noch etwas zur Aussprache.

Auffallend ist immer noch  die ewiggestrige Aussprache der schon länger hier Lebenden – Dialekt genannt. Sie rechtfertigen diese Sprachvergewaltigung mit so kruden Begriffen wie Heimat oder Heimatverbundenheit. Fehlt nur noch, daß sie das abendliche Kirchenläuten in ihrem Bezugsort (früher: Dorf) verteidigen. Dann ist die schlimmste Form der Ausgrenzung der zum Erhalt unserer Kultur dringend erforderlichen Migranten erreicht. Solche  N-Typen nennt man heute politisch korrekt – na wie? Richtig geraten – Naaaaziiii. Wie sollen all die willkommenen Migranten, die allsämtlich innerhalb drei Monaten anständiges deutsch mit Hilfe der guten Linken und Grün*Innen lernen, damit klar kommen. Mit Dialekt und Kirchengeläut geht unsere Integration reichlich schief. Kein Wunder, wenn manche Migranten etwas zornig werden. Ludwig schlägt daher vor, sofort alle Dialekte und verkommene Rituale zu verbieten, die irgendwie im Zusammenhang mit Heimat stehen. Zur Abgewöhnung der Dialekte empfiehlt Ludwig vorab folgenden Sprachkurs:

Einen ruten Gutsch Euch allerseits. 2019 wird das Wahr der Jahrheit.

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