Laß nun ruhig los das Ruder

Heute gibt’s nur ein Gutnachtliedle um mich zu beruhigen. Ansonsten müßte ich den Intelligenznotstand in meinem Umfeld – ja sogar in der halben Welt ausrufen.

Die Krone – Corona mahnt mich, jeden Kontakt mit Meinesgleichen zu vermeiden.
Die Krone – wo die auch immer zu verorten sein mag weiß sicher, daß der Kontakt mit Meinesgleichen – den Angstbefreiten für sie tödlich sein könnte.  
Interessant ist auch, daß nach den Unruhen in Honkong, die nach China überschwappten und gefährlich für deren Elite werden könnte, rein zufällig ein äußerer Feind auftaucht. 
Wir sind bald alle tot, wenn wir nicht umkehren zur Natur, so die linksgrün verirrten Freunde, die mich in den letzten Tagen besuchten. Nur der Verzicht auf alle Freuden des Lebens kann uns vor dem CO2-Tod retten.
Wer schürt hier die Angst vor dem Leben, das schon immer lebensgefährlich war?  Ich hatte in den letzten Tagen keine Minute Ruhe. Sie kamen in meine Bude und fürchteten den Weltuntergang. Mir bleibt nur noch in seelischer Quarantäne zu gehen, bis der Spuk vorbei ist.

Laß nun ruhig los das Ruder
Dein Schiff kennt den Kurs allein
Du bist sicher, Schlafes Bruder
Wird ein guter Lotse sein.

Laß nun Zirkel, Log und Lot
Getrost aus deinen müden Händen,
Aller Kummer, alle Not,
Alle Schmerzen enden.

Es ist tröstlich, einzusehen,
Daß nach der bemessenen Frist
Abschiednehmen und Vergehen
Auch ein Teil des Lebens ist.

Und der Wind wird weiter wehen,
Und es dreht der Kreis des Lebens,
Und das Gras wird neu entstehen,
Und nichts ist vergebens.

Es kommt nicht der grimme Schnitter,
Es kommt nicht ein Feind,
Es kommt, scheint sein Kelch auch bitter,
Ein Freund, der’s gut mit uns meint.

Heimkehren in den guten Hafen
Über spiegelglattes Meer,
Nicht mehr kämpfen, ruhig schlafen,
Nun ist Frieden ringsumher.

Und das Dunkel weicht dem Licht,
Mag es noch so finster scheinen.
Nein, hadern dürfen wir nicht –
Doch wir dürfen weinen.
(Reinhard Mey)

Ein Kommentar zu „Laß nun ruhig los das Ruder

  1. Freund, ich meine, dass es unser Einer Aufgabe ist, mittels Wahrung grundlegender Zuversicht, mittels Verständnis, freundlichem Wort und vermitteln von Hinweisen die Unruhe von Zeitgenossen zu lindern.
    Ich habe gut reden. Bei mir kommen keine Linksgrünversaute daher. Ich kann das Geschehen in Europa aktuell vom Schiff aus betrachten, und so auch deine Situation und deine Not.
    Na ja…ich kenne diese Not im Briefmarkenformat, wenn ich mich per Mail mit meiner Schwester fetze. Sie sagt explizit, dass sie halt den MSM mehr traue als meinen dubiosen Quellen. Es ist schwer, dabei gelassen zu bleiben, ja.

    Und es ist unsere einzige Chance. Immer wieder runterkommen, die aufwallende schiere Verzweifelung abschütteln. Sie ist egogesteuert, das Ego meint es immer gut mit uns, doch ist es gnadenlos überfordert, wühlt in uns uns nicht helfende sondern uns schadende Emotions auf.

    Ja, mach Pause, guter Ludwig. Und sei danach wieder Fels in der Brandung, Leuchtturm für die Orientierungslosen.

    Liken

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