An die Idioten da draußen

Mein Tag heute wurde wieder von den Idioten außerhalb meiner Insel restlos versaut. Dabei nahm ich mir gestern vor dem Schlafen gehen vor, heute den Schlepptop und Radio auszulassen und statt dessen etwas für mein Wohlbefinden zu tun, z. Bp. den Tag mit etwas Sport zu beginnen. Hat sogar geklappt. Eine Minute kreativer Sport in der Königsdisziplin Figurenpinkeln im Wald mußte für den Anfang reichen. Sport ist Mord. Wieder zurück in der Bude – Katze füttern und mit ihr schmusen – Kaffee kochen und man sollte es kaum glauben, aus Gewohnheit die Idiotenkisten wieder eingeschaltet. Die ganzen Vorsätze für die Katz, wie jedes Jahr nach Sylvester. Wo ist eigentlich das Video „An den Idioten in mir“ geblieben. Vierzig Jahre Beschäftigung mit allerlei ESO-Kram und Selbstoptimierung und-findung – alles fürd‘ Katz.

Nun gut. Soll ich mich jetzt dafür selbskasteien für den Rückfall in die gewohnten Handlungen? Es ist nie zu spät sich zu ändern, wie ich neulich beim ‚virusellen‘ Arzt feststellte: Sie sollte sofort mit dem Rauchen aufhören wg. ihrer Gesundheit meinte er. Ich konterte – dafür ist es in meinem Alter zu spät. Mit dem Rauchen aufhören ist es nie zu spät. Nun – dann kann es noch warten.

Ich kann die irrsinnige Entwicklung nicht aufhalten. Vor allem nicht wenn ich mich täglich empöre. Das zehrt an meiner Lebensenergie. Es bleibt nur den eigenen Weg zu gehen – und diejenigen mitnehmen, die – ja was? Die erkennen, daß Abstand halten eine der wichtigsten Regeln in der Menschwerdung ist. Abstand halten von den Idioten da draußen, die uns täglich zu ihrem eigenen Vorteil in Angst und Schrecken versetzen.

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Selten habe ich so eine Wutrede gehört, die dem ordentlichsten Völkchen auf Erden mißfallen wird. Wie kann einer nur so das Nest beschmutzen, in dem alles bis auf das I-Tüpfelchen geregelt ist? Da rechnet einer ab mit der schönen Alptraum- äh Alpenwelt, wo die Kühe seit Jahrhunderten lila angemalt sind.

Die lila Kuh im folgenden Kopulierungsporno hat mit den Abstandsregeln im Coronitis-Zeitalter ausgedient. Waren das noch herrliche Zeiten als uns selbst die angemalteste Kuh noch anturnte zur körperlichen Nähe. Künftig wird das alles nur noch wirrtuell gehen. Ehe als Fernbeziehung, Zeugung in der Robot-Retorte, automatische Aufziehung der Brut …. Laß das lieber Ludwig, du weißt doch, daß alles Denkbare verwirklicht wird.

Als Ur-Badener der  unter der Annexion meiner Heimat  durch die Württemberger seit 1951 leidet, verstehe ich die gemütlichen Sprache der Schweizer einigermaßen, da ich die Affensprache der Schaben äh Schwaben ablehne und mich lieber mit den Schweizern zusammensetze. (Wo bleiben die Sanktionen gegen die Schwaben wg. der Annexion?) Jedenfalls bis vor kurzem. Die Mehrheit des einst so stolzen Völkchens scheint ebenfalls von der Coronitis befallen.

Mein Dank an buddhi2014h für diesen Fund.

Nachschlag: Wer die Abstandsregeln künftig nicht einhält, bei dem piept es. Ich bin sicher, diese Pieper gehören bald auch zur Grundausstattung um der Ausgangssperre zu entkommen wie Immunitätsausweis und Maulkörbe.

Eben im Radio: In Rheinland-Pfalz sind alle Faschingsveranstaltungen 2021 abgesagt. Das Programm der Großen Transformation ist nicht mehr aufzuhalten. https://ludwigdertraeumer.wordpress.com/2019/09/28/welt-im-wandel-die-grosse-transformation/

4 Kommentare zu „An die Idioten da draußen

  1. Auch wenn ich zu Beginn ein bizzeli Schwierigkeiten hatte die Worte zu verstehen, nach einer gewissen Zeit ging es dann….

    Der Schweizer Mensch hat es genau gesagt, und ich verstehe seine Wut, verstehe sie nur zu gut.

    Ob das mit Apple so ist, das kann ich nicht so sagen, aber…..in der jetzigen Zeit ist nichts mehr wie es war.

    Was denn Herrn Bill angeht, ja das ist mittlerweile bekannt und bewiesen…..aber, die Menschen wollen da nicht hinschauen.

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  2. Piepsen bei zu wenig Abstand !
    Das einzige was piepst ist der Vogel in der Birne.
    Man wird die Menschliche nähe jetzt auch noch mit einen Ton bestrafen.

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  3. schau die Bayern an,drei Berge und schon fangen sie an zu jodeln–,Spitzenkräfte sehen jedenfalls anders aus.Aber mal davon abgesehen,als Thüringer kenne ich keine Ur-Badener,aber es gibt Badenser,die sollen die Ur-Einwohner sein. Wir saßen praktisch in Karlruhe in der Kneipe ,man gönnt sich ja sonst nix nach Feierabend, also haben wir mal zusammen gesessen bei mehreren Litern Hopfentee und small talk,wir mussten ja alle noch fahren und dann nächsten früh hoffentlich wieder oder so ähnlich.jedenfalls.
    Selbst als Thüringer in einem fremden Land musst du dich behaupten können und so fragte ich so ganz beiläufig-du kommt von hier ?,die Antwort war ja ,und so kannste mir erzählen wo der Weg nach Nirgendwo lang geht,auf der Karte hätte ich ihn nicht gefunden.
    Den Ort kannste auch nicht finden war die Antwort,den gibts hier nicht.
    Ich sagte zu ihm,höre mal du Brotfahrer,du kommst wohl nicht raus aus deinem Kaff (eine nette Umschreibung für Stadt oder mickrige Ansiedlung )mein Kumpel hat zu mir gesagt er hätte vor ein paar Tagen den Neubau des BverfG abgeschlossen und da gäbe es den Weg nach Nirgendwo zukünftig jedenfalls.
    Hat ein bischen gedauert bis er es geschnallt hat und mich anschließend gefragt ob wir in Thüringen auch Berge hätten.Na klar haben wir Berge sagte ich ,die seien zwar nicht so hoch wie in Bayern,dafür sind sie aber dreimal so lang.

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