Doch wie′s auch kommt, das arge Spiel, behalt ein tapfers Herze

Allein der Glaube an die Leichtigkeit des Lebens fehlt mir. Warum? Weil ich auf das Gestern schuldbeladen getrimmt wurde, das es um jeden Preis festzuhalten gilt und die Zukunft  voller Gefahren mir indoktriniert wird, die nur andere für mich entschärfen können.

Es werden vehement genau zwei Tage von 365 im Jahr mir durch die „Anderen“ als das „Jetzt“ eingebleut – aus Profit- und Machtgier???, die so nutzlos sind wie dem Papst seine Eier.

Das „Gestern“ und das „Morgen“.

Nur zwei Tage in einem Jahr, die sich täglich wiederholen, beklammern die menschliche Tragödie für alle Zeiten. Geht’s noch idiotischer? Das Gestern, das Biest hält mich in der Schuld, so die Pfaffen, Gelehrten und Politiker. Das Morgen wird nur gut wenn ich reuig vor der „Obrigkeit“ krieche.

Wir leben in der Endlos-Welle der Ideokratie. Mit der Aufklärung glaubte man diese überwunden zu haben. Die Wissenschaft hat angeblich die alte Priesterschaft abgelöst. Heute erleben wir aber das Gegenteil. Die alte Priesterschaft hat sich ihre Existenz exorbitant gesichert durch die Verbandlung mit den „Großen Fünf“ – der Pharmaindustrie, der Bankenwelt, der Ernährungsindustrie, dem militärischen Komplex und dem Pfaffensyndrom (gleichgültig ob ev., kath., orthodox oder islamistisch). Eine besonders perfide Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang der akademischen Liga in den Schulen und Universitäten zu. Das hat mit Wissenschaft nichts mehr zu tun. Es ist Arschkriecherei vor dem Futtertopf und führt uns geradezu in die dystopische Welt der finalen Versklavung. Die derzeitige Angst vor einem Nichts – dem Virus und den alles gesunde Leben zerstörenden Maßnahmen mögen das bestätigen.

Das ursprüngliche Leben der göttlichen Einfaltigkeit ist futsch. Es lebe  die Dreifaltigkeit der Angst vor dem Leben. Mit Gehorchen – Gehorchen – Gehorchen wird es erträglicher. Gegenüber wem? Impfen ist Leben. Steuer zahlen, Solidarität. Und – Nachbarn durch Verpfeifen das eigene Wohl hochhalten. Wie lange noch?

Ich sage Nein! Angst geh woanders spielen.

 „Deine Zeit ist begrenzt, darum verschwende sie nicht damit, das Leben anderer zu leben. Laß dich nicht von alten Glaubenssätzen gefangenhalten – denn das bedeutet nach den Denkweisen und Ideen anderer zu leben. Laß deine innere Stimme nicht vom Krach den die Anderen machen ersticken. Und am aller wichtigsten: Hab den Mut, deinem Herzen und deiner Intuition zu folgen. Die wissen genau, was wirklich richtig für dich ist. Alles andere ist zweitrangig.“ (Steve Jobs)

„Wohin du auch gehst, geh mit deinem ganzen Herzen.“ (Konfuzius)

„Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende.“ (Fernando Sabino)

Wer jetzig Zeiten leben will,

Muß hab′n ein tapfers Herze,
es sein der argen Feind so viel,
Bereiten ihm groß Schmerze.
Da heißt es stehn ganz unverzagt
In seiner blanken Wehre,
Daß sich der Feind nicht an uns wagt,
es geht um Gut und Ehre.

Geld nur regiert die ganze Welt,
Dazu verhilft Betrügen;
wer sich sonst noch so redlich hält,
Muß doch bald unterliegen,
Rechtschaffen hin, rechtschaffen her,
Das sind nur alte Geigen:
Betrug, Gewalt und List vielmehr,
Klag du, man wird dir’s zeigen.

Doch wie′s auch kommt, das arge Spiel,
Behalt ein tapfers Herze,
Und sind der Feind auch noch so viel,
Verzage nicht im Schmerze.
Steh gottgetreulich, unverzagt,
In deiner blanken Wehre:
Wenn sich der Feind auch an uns wagt,
Es geht um Gut und Ehre!

Ein Kommentar zu „Doch wie′s auch kommt, das arge Spiel, behalt ein tapfers Herze

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