Die Polizei und das gesoffene Blaulichtwasser

Es gibt Geschichten die sind noch unglaublicher als unglaublich – also am unglaublichsten. Hätte sie nicht Ludwig der Ehrliche (LdE) unter Einsatz seiner Leber frei erfunden, könnte man glauben sie wären Fakes. So geschehen am morgigen Weltschlampentag mitten in Deutschland.

Eine nie dagewesene Freude erfaßte alle Corona-Freunde als der um das deutsche Wohl besorgte GesundheitsminiMister Jens Spahn die größte Lockerung seit Menschengedenken verkündete: „Unter schärfsten Hygiene-Bedingungen darf das Oktoberfest wieder stattfinden. Den Impfausweis vorzeigen, Abstand halten und Maske tragen genügt um alle Fahrgeschäfte und Atraktionen zu besteigen. Aber nur von hinten, damit sich vorne niemand ansteckt.“

Es war wunderschön mit anzusehen wie sich alle Besucher den neuen Regeln solidarisch anpaßten. Selbst das Sprechverbot wurde peniebel eingehalten, so daß jeder noch so leise Furz sich wie ein explodierender China-Kracher anhörte. Vom Furzverbot hat der Hinterlader Spahn zum Glück nicht gesprochen. Es geht halt nichts über eine solche vernünftige Gemeinschaft. Endlich waren sie wieder ein vereintes solidaristisches Völkchen, das Regeln befolgen, Zusammenstehen mit voneinander Abstand halten für das größte Glück auf Erden betrachteten. Diese „Neue Freiheit“ hat etwas erotisch Beglückendes, das bisher nur der LGBT-Community vergönnt war, so der Proletenphiloph D. Precht. So wächst zusammen was zusammengehört. (s. auch: Die Maske des roten Todes )

Drei Tage hielt das fröhliche Treiben auf dem Jahrmarkt ohne Zwischenfälle. Was auch nicht verwunderlich ist wenn jeder auf seinen Nachbarn achtet damit er nichts falsch macht. Diese „Neue Harmonie wurde jedoch urplötzlich durch eine Unperson – nennen wir sie Corona-Schlampe gestört, die mit nackter Nase und ohne Impfpaß an der Schlange zur Achterbahn verbeisauste und den erstbesten Wagen kaperte und damit losfuhr.  

Fünf Minuten nach dem Notruf 112 ware 12 Polizisten vor Ort um diese Schlampe festzusetzten. Da sich in diesen schweren Zeite auch die Polizei als Vorbild an die Regeln zu halten hat, war es nicht möglich den nächsten Wagen sofort zu beschlagnahmen und die Schlampe auf der Achterbahn zu verfolgen. Sie mußten erst eine Fahrkarte unter Vorlage des Impfpasses erwerben, sich dann in die Schlange mit Abstand einreihen und einer Maskenkontrolle durch den Kartenabreißer standhalten. Erst dann durften diese Beamte einen Verfolgungswagen besteigen. Während dieser Zeit hatte die Corona-Schlampe bereits 12 Runden Vorsprung. Unmöglich diesen Vorsprung jemals einzuholen – zumal die Wagen auf der Achterbahn auch wg. Corona auf Abstand fahren müssen und ein Überholverbot gilt. Scheiß autonomes Fahren – da gibt’s nicht mal ein Lenkrad und Gaspedal.

An der nächsten Haltestelle stieg die blonde Corona-Schlampe fröhlich aus und verschwand in der Geisterbahn auf gleicher Weise, während die Polizisten noch 11 Runden Vorsprung einzuholen hatten. Wie konnte die unserer bestens geschulten Polizei nur entkommen und sich in der Geisterbahn verschanzen, raunte es trotz Sprechverbot in der Runde der Corona-Freunde.

Noch ganz benebelt von der irren Achterbahnfahrt stellten sie sich wieder an der Kasse zur Geisterbahn an. The same procedure as every day and everywhere else. Dieses Mal entkommt sie uns nicht, posaunte der Rudelführer. Macht sie von mir aus zu Hackfleisch dieses Biest. So stürmten sie einer nach dem anderen in coronabedingten Hygieneabstand die Geisterbahn.

Was in der Geisterbahn vor sich ging und wie es zu den 12 schwerverletzten Polizisten kam, erfuhr LdE im Krankenhaus in das er sich mit einer Masken-App auf‘m Handy und dem LdT-Fresseauswein einschlich um die halbtotgeschlagenen Polizisten zu Interviewen. Einer der Polizisten dessen malträtierte Fresse noch halbwegs zum Sprechen tauglich war erzählte den Vorgang:

In unserer Ausbildung hatten wir nie eine Übung in einer Geisterbahn und wußten somit auch nicht daß es haptsächlich eine Geisterautobahn war die wir erstürmten. Fünfe von uns wurden auch gleich von den selbstfahrenden Fahrzeugen ohne Führer über den Haufen gefahren. Wir anderen konnten uns auf Seitenstreifen retten. Dann wurde es stockdunkel, bis dann ein Blitzlichtgewitter einbrach. Fürchterliche Gestalten, ähnlich Zombies tauchten sekundenschnell auf und bedrohten uns mit Todesgesängen und verschwanden wieder genauso schnell. In der Ferne hörten wir dazwischen das hähmische Kichern der Corona-Schlampe. Panik ergriff uns und wir schlugen auf alles ein was sich bewegte. Leider waren da auch die Kollegen betroffen, die in dieser gruseligen Umgebung plötzlich mit ihrer schwarzledernen Ganzkörpermaske aussahen wie die bösen Geister oder Zombies in der Geisterbahn. So haben wir uns gegenseitig die Birne mit den Knüppeln eingeschlagen. Jeder gegen Jeden. Sieben auf einen Streich – nee zwölf hat diese blonde Schlampe außer Gefecht gesetzt. Wie konnte das nur passieren? Ich denke, es liegt am Blaulichtwasser

das wir zweckentfremdet lieber gesoffen haben als seiner Bestimmung zuzuführen. Mit was haben wir uns da heimlich geimpft? Nicht nur in der Geisterbahn sondern auch überall seit Corona sind wir nur noch Bluna – und die Corona-Schlampe treibt weiterhin ihr Unwesen, nicht nur in der Geisterbahn.

3 Kommentare zu „Die Polizei und das gesoffene Blaulichtwasser

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