Der perfekte Staat

Die Fantasie der Global Leaders von einem globalen zentralistischen Etatismus wird in wenigen Jahren kläglich scheitern. Den Weg zum geplanten Utopia  wollen sie über die grenzenlose Verelendung und Tyrannei freimachen, wie das derzeitig inszenierte Chaos bereits ankündigt. Die Energie und Hektik mit der sie ihre Agenda vorantreiben, läßt mir nur den Schluß zu: Es ist ihr letzter verzweifelter Versuch, das Ruder in die Hand zu nehmen. Wer hektisch und panisch agiert macht Fehler die die ihm zum Verhängnis werden. Somit stimme ich der Schlußfolgerung im Aufsatz vom Author headofspear voll zu. Wir werden danach jedoch kein schlaraffenlandähnliches „Goldenes Zeitalter“ erleben, wie viele ESOs prophezeien, sondern eine Zeit in der jeder seinen Arsch und Hirn bewegen muß um ein zufriedenes sinnvolles Leben in der Gemeinschaft zu führen. Vor allem ist dann die anarchische Organisationsform zu pflegen und jeden hierarchischen Übergriff zu verbannen. Das wird die größte Herausforderung für die gepamperte rundumversorgte junge Generation.

[…Wenn also das Installieren staatlicher Institutionen, welche langfristig Freiheit ermöglichen, genauso scheitern muss wie die Aufklärung der Bürger, dann bleibt nur noch die mehr oder weniger anarchische Organisationsform, dass Männer in Waffen ihr Land und ihre Familie vor äußeren Bedrohungen verteidigen und nach einem gemeinsamen Kodex (einer Ideologie, einer Religion) die inneren Angelegenheiten regeln. Dieses Modell hat seinen rustikalen Charme und wird mit nicht allzu geringer Wahrscheinlichkeit auch zunächst die Folge aus dem kommenden Chaos sein. „…]

Speerspitze

Dass die klassischen Utopien von Platons „Politeia“ bis Moores „Utopia“ in Wirklichkeit Entwürfe totalitärer Staaten sind, halten wir für evident. Auch dass die bekannten Dystopien (1984, BraveNewWorld) eher Vorwegnahmen oder gar Entwürfe sind, als Warnungen, haben wir gezeigt.

Aber auch uns beschäftigt natürlich die Frage, wie man Zusammenleben organisieren kann und zwar so, dass das beste Leben für jedermann ermöglicht wird.

Der perfekte Staat ist offenkundig ein Stahlskelett ohne Fleisch, d.h. ein solcher, der sich möglichst aus dem Leben seiner Bürger heraushält, aber die wenigen notwendigen staatlichen Regelungen sehr gewissenhaft umsetzt. Totalitäre Staaten wie die BRD sind das genaue Gegenteil, eine fette Fleischmasse ohne Knochen. Jeder Pups ist durch Verordnungen, Vorschriften und Hausordnungen geregelt, aber bei seinen Hauptaufgaben wie dem Schutz von Leib und Leben versagt dieser Staat, der keiner ist.

Zwei Hauptprobleme bei der Organisation menschlichen Zusammenlebens sind korrupte Eliten und unmündige Bürger.

Jedes Gesellschaftswesen braucht eine…

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2 Kommentare zu „Der perfekte Staat

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