Traumfeuer

Den Irrsinn dieser Welt versuche ich nun zu ergründen
Also alles her, was beschlaut und Wissen drüber schafft
Eltern, Schulinisten, Pfaffen sowieso, universitäre Elite
Mit oder ohne Muff unter den Talaren von 1000 Jahren
Politiker von links, rechts oder Mitte mir Antwort geben
Besonders mir die Gegenderten auf die Sprünge helfen
Die Kumpels ihr Bestes tun und mir weißsagen, was ist
Fast vergessen die eigene Intelligenz, die Wichtigste
Wozu alles gelernt, gefiltert und für tauglich sortiert
Es bleibt nichts. Allem Widersinn gekeult, stehe nun da
Mein Geldbeutel schreit wieder alles Gute geflüchtet
Das Finanzamt mir höflich schreibt die letzte Mahnung
Dieser wahrer Freund, will mich nicht mehr quetschen aus
So steht meine Seele nun da. Vor allem und vor nichts.
Da doch ein Lichtblick. Ein neuer Guru, steht vor mir
Wallende Gewänder, dem Frisör, der Dusche abtrünnig
Lächelnd steht er vor mir, Ein Lichtblick in meinem Leben
Verkündet die frohe Botschaft – verzweifle nicht, ich bin da
Folge mir und dein Traum einer schönen Welt wird wahr
So tausche ich nur die Verführer meines bisherigen Lebens
Du mußt nur dies und das, ­sie alle mir salbenhaft verkünden
Paß dich an zum Wohle aller, sie plärren aus allen Kanälen
Wollten nur mein Bestes. Bekamen es, das beschämt mich
Wo blieb der Denker in mir, der früh deren Idiotie ahnte
Halt inne mein zweites Ich. Zermürbe dich nicht im Außen
Alle Gurus reden von deinem erfüllten Traum, wenn du folgst

Halt nochmal inne, mein zweites Ich. Sie reden von ihrem Traum
Wo ist Deiner? Bewußtlos nimmst du deren als gegeben hin
Des Nachts in deinem Schlafe deren Träume bedeutungslos
Grenzenlos schwerelos, fernab aller Trübsal sie dich erreichen
Im Irrsinn deiner indoktrinierten Tageslaune die verstummen
Das größte Schöpferpotential, der Traum soll nichts wert sein?
Deren Traum soviel gewichtig, könnte meiner es auch sein?
Phantasien, Verirrungen der Chemie im Hirn wird gepredigt
Die Wissenschaft, die Pfründe dafür einsammelt, dafür belohnt
Ihren Traum dir eingehirnt – deiner deshalb so bedeutungslos?
Folgst du ihnen – findest dich geknechtet in fremdes Traum

Wach endlich auf – merke dir deinen Traum – denk darüber nach
Steckt da nicht drinne das wahre Wissen um dein irdisches Wesen?
Deine Traumfeuer nicht beachten, bringt nur Elend und Verdruß
Deine Träume sind Schöpfers Funke, Energie des schönen Lebens
Laß fallen fremde Träume – sie nur besetzen deine eignen Räume
Schau sie dir an, des Nachts und jeden Morgen nach dem Aufwachen
Sehe auch den Alpträumen ins Gesicht – sie zeigen deine Verirrung
Sie sind liebevolle Aufdecker deiner indoktrinierten Gehirnwäsche
Deine Träume im Schlaf, die wichtigste Erkenntnis schätzt du gering
Wenn nach dem Traum in der Nacht als erstes Nachrichten müssen
Vor dem Müssen Fratzenbuch liken, hast du dein Souverän verloren
Beklage dich dann nicht, wenn die Anderen dein Leben richten
So wie du ihres richtest –

Hör auf deinen Traum – er kommt vom besten Freund, den es gibt
Im Traum ist alles verdichtet, das der Schöpfer jemals erbracht
Erinnere dich an deinen Traum des Nachts und baue daraus Leben
Sorgenfreies Leben – das Feuer der Schöpfung – beginnt mit dem Traum
Pflanzt sich fort unbekümmert, nimmerendend von Traum zu Traum
(LdT)

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Sinnlose Hoffnung

11 Tage alt das neue Jahr, zerronnen und verflogen im Wind.
Stunden und Tage der Hoffnung, daß alles werde besser geschwind.

So zähle ich sinnlos die Tage ohne Erfüllung und vergesse das Leben.
Lege mich schlafen, in der Hoffnung morgen wird es was geben.

Tage der Hoffnung nur, ohne Zufriedenheit, ohne Zweck und Sinn.
Wo bleibt am Festhalten der Hoffnung der menschliche Zugewinn?

Eine Lottofee soll klopfen an meine Tür und auch so manch andere Elfe.
Ein Flaschengeist wäre willkommen, der zu allem Glück mir verhelfe.

Das Morgen erst wird gut, wenn’s erscheinet mit fetter Beute,
damit ich wie im Schlaraffenland könnte leben schon heute.

Ein Milliönchen gar nicht nötig, zwei die Hoffnung mir doch schulde.
Deren dreien besser, dann gäbe es den Armen etwas in die Mulde.

Wach auf, Träumer der Hoffnung, lebe jetzt und hier deinen Traum.
Diese Stimme beim Erwachen heute füllt nun meine Seele und Raum.

Hoffnung, habe ich dich entlarvt, du raubst mir das Jetzt und den Sinn.
Wo bleibt am Festhalten deiner der menschliche Zugewinn?

Nie wieder will ich zählen die Tage sinnloser Hoffnung und den Mangel,
wo mich hat doch das Wunder des Lebens im Hier und Jetzt an der Angel.

(LdT)

Paragrapholypse

Die Paragrapholypse steht ins Haus.
Die Apokalypse gestern noch im Kurs
Wir  wissen es besser, Gott hat tot
Sein Ausstoß der Erde Elend gebracht
Adam und Eva schuld an seinem Pfusch
Heute CO2 und Diesel der Erde Sturz
Kohle des Menschen letzten Furz
Kernkraft die böse Verhütungspille
Mit Transgender wird die Welt genesen
Das Paradies nur gerettet durch Banken
Her mit den Paragraphen den guten
auf daß uns nichts verirre ins Denken
Kathedralen und Glaspaläste vereinen
Halbmond Kreuz Hexagramm ebenso
Euro Dollar und Yen versöhnen das Übel
Renminbi mit Minarette unser Hoffnung
Krawatten des Herrn mit schöner Botschaft
verkünden neues Leben mit diesen Banden
Krawatten, Talare gestern, Paragraphen heute
Gender Transen die Welt retten, so die Grünen

Laß niederreiten, bezwingen den Paragraphen
Du erste und letzte Klare. Hast ihn in der Hand
den verschlungenen Schwanz. Reite ihn gerade

(LdT)

Bild: http://www.stupidedia.org/stupi/Vertrag

Nur ein Gedicht?

Was uns bevormundet in den Sack und hauen drauf.
Auf in den Kampf ihr Guten, es trifft keinen Falschen.
Weg mit dem Gesindel, das uns plagt und wir atmen auf.
Heroisch das Gefühl, wenn sie fort diese fiese Flaschen.

Dieselbe Gewalt willst pflegen, die sie uns angetan.
Kopf ab oder ab ins Loch, welch eine genußvolle Tat.
Weg mit ihnen, die Welt wird befreien die Untertan.
Besetzen die Paläste, Banken und Gemeinderat.

Was bleibt dir Guter – übles Verderben, das dich zieht hinein.
Leid mit Leid, Pein mit Pein vergelten, schafft nur dasselbe.
Wirst selbst zum Täter, den du bekämpfst – drum laß es sein.
Besinn dich deiner selbst, damit der Mensch in dir nicht verwelke.

Weckst sonst nur die Untiere in dir, die dich plagen.
Die erst mal losgelassen, bringen dich an deren üblen Stelle.
Mit Gewalt gutes schaffen, so mein Freund laß dir sagen,
schlägt auf dich zurück mit leidvoller ekler grausamer Welle.

Dein inneres Schwein statt dessen bekämpfen, oh wie schwer.
Wenn du damit fertig, wirst sehen das Wunder der Schönen Erde.
Fang gleich damit an, sonst gibt’s den Menschen bald nicht mehr.
Gewinne den Kampf mit dir, dann das Paradies hier bald werde.

Erinnere dich an deine Schöpferkraft, die dich einmalig macht.
Der Raum dieser Erkenntnis ist die wahre Formel des Lebens.
Du bist dein eigener Führer. So deine Bestimmung mit eigener Macht.
Gibst du sie ab, ist jeder Kampf verloren und Jammern vergebens.

Wach endlich auf du und stell den Wecker, sonst läuft ab deine Zeit.
Die Üblen kennen keine Zeit, glauben das macht sie unsterblich.
Ein wahrer Freund hat dir empfohlen aufzuwachen, der Zeitgeist.
Mit Geld den zu kaufen, wird er belohnen mit der Hölle, wie herrlich.
(LdT)

 

Schöne Bescherung

Ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei.
Ich will auch brennen, die andren fordern.
Eins nach dem andren, erst kommt ran die drei.
Bevor das letzte erleuchtet, der Baum erlodert.

Papi weiß Rat, Wasser zum Löschen immer gut.
Rennt in die Küche, stolpert im Flur übern Hund.
Knie zerdeppert, der Schmerz lindert seine Wut.
Sohn nicht blöd, der Feuerlöscher gleich in der Hand.

Das Feuer fix gelöscht. Am Baum keine Nadel mehr.
Der ganze Raum voller weißer Flocken vom Löschschaum.
Draußen Frühlingswetter, wo sie lieben Schnee so sehr.
Weiße Weihnacht halt jetzt drinne, wahr wird ihr Traum.

Sohn und Tochter jubeln. Indoor Schlittenfahren der Renner.
Aus der Küche ein verdächt’ger Geruch. Oh, die Gans, die Gans.
Schwarz wie die Nacht. Nichts für Weihnachtsbratenkenner.
Beim Retten aus’m Ofen Mutti verbrennt sich Pfoten und Wans.

Mutti liegt heulend im Bett, Papi lindert Schmerz mit Wermut.
Der Hund büchst aus, die Kinder prügeln sich um den Schlitten.
Im Fernsehen der Terminator, der Aufräumer, damit alles wird gut.
So oder so wird das Fest der Liebe wieder gefeiert und gelitten.

Hoffnung und Hamsterrad / Die Macht des kleinen Arschlochs

Wir brauchen den Bösewichten nicht in den Arsch zu treten. Nur einen Schritt zur Seite gehen und das Fundament wackelt, das wir bisher für die Elite waren. Wenn es genügend tun, stürzten die Paläste ein. Das hat nichts mit Eso zu tun, sondern ist die einzige Möglichkeit, uns von den kruden Zeitgenossen zu befreien. Wir sind das Volk. „Hoffnung und Hamsterrad / Die Macht des kleinen Arschlochs“ weiterlesen

Punkt vor Null

Der Punkt

ist etwas mit nix außen rum
wäre es umgekehrt, oh Trauer
sähe er sich als Loch, wie dumm
sein Elend wäre von Dauer

der springende Punkt braucht auch um sich das nix
sonst knallt er gegen was und wäre ein wunder Punkt
als zentraler Punkt wächst sein Ego ganz schön fix
als Standpunkt dem Menschen besonders beliebt, man unkt

in der Mathe der Punkt sehr geschätzt auf der Parabel
sitzt er drauf oder nicht, der Professor bringt es ans Licht
Punkt vor Strich, es gilt zu beachten diese unerbittliche Regel
sonst hagelt es Minuspunkte und das Abi wird dann nicht

als Nullpunkt für Energie ohne Kohle und Kabel, so die Spinner
soll er herhalten, sich verbinden mit dem kosmischen Vakuum
sein Stolz jedoch verbietet die Heirat mit der Null für immer
so bleibt als Mittelpunkt uns nur weiter Kohle schaufeln, wie dumm

Schwerpunkt, Zeitpunkt und den Doppelpunkt nicht vergessen
Strichpunkt, i-Punkt, Service-Punkt und Endpunkt ganz wichtig
es täglich in Foren auf den Punkt bringen, manche ganz versessen
Punkte hier, Punkte da, beim Fußball rasten viele aus so richtig

Die Null

Bohrt sich der Punkt ein Loch ins Hirn, sieht er aus wie ne‘ Null
in Politik und Wirtschaft, Banken und Lehre hochangesehen
ein Nichts aus dem Nichts und doch überall lebendig die Null
schnell der Punkt kapiert, nur mit Loch ist man gern gesehen

Das größte Wunder auf Erden ist eine Null zu werden
für alles zu gebrauchen, weil wie das Nichts nicht faßbar
überall, wo’s monetet und Geld regnet kommt sie zu Würden
Leid und Elend, kaum zu glauben, nur mit der Null machbar

Als Doppelnull gar nicht verschämt, weist sie uns den Weg
damit vornehm wie wir sind, nicht scheißen auf die Straße
eine Null im Bett mir lieber als die Nullen auf Würdens Steg
die von Nullen gewählt, uns plagen wie Ratten, das unsre Strafe

Null Ahnung, was ich da so schreibe, aber davon ganz viel
so wie die berühmteste schwarze Null uns gauckelt so keß
diese Null will mit Nullen Wirtschaft ankurbeln, die zerfiel
Nullen in Fernsehen und Zeitung das erklären, damit ich‘s freß

Allem voran – DAS NULL um zu würdigen Genders Nullen
Null Unterschied von m/w, vorne und hinten, so die Rede
die Mit-glieder nullen, die ohne sich einen spaßig reinnullen
im Kindergarten bereits gelehrt für die spätere große Fete

Der unglückliche Punkt alsbald merkt, daß er sich hat verbohrt
zu spät, grinste das Loch, beförderte sich selbst zum Arschloch
somit hat der Punkt sein Schicksal auf alle Ewigkeit verrohrt
trägt in sich das Loch, wird zum Arschloch und pflegt das Moloch

Wer es nicht glauben mag, betrachte seinen Standpunkt im Spiegel
eingezäunt in seines Hirnes Loch, fühlt er sich frei in Hamsterrads Klemme
wollt er stopfen Hirnes Loch, muß fürchteten uns Leben wie Wurm vorm Igel
drum bleibt er lieber brav, kriecht vor dem großen Null, bleibt Elites Memme