Etwas Menschliches

Während die Corona-Repressionen eskalieren, ist es schwer, sein seelisches Gleichgewicht aufrechtzuerhalten — doch es ist möglich.“

Roland Rottenfußer hat in seinem Essay Der dunkelste Winter die Frage aufgeworfen wie wir Covidioten, Coronaleugner und Impfkritiker mit der auf Linie gebügelten Mehrheit der Bevölkerung umgehen sollten / können um uns selbst nicht in Gefahr zu bringen oder in eine tiefe Depression zu verfallen. Und – wie wir dennoch kraftvoll einen Beitrag zum Ende des Wahnsinns beitragen können ohne uns zu gefährden. Sein Essay ist genau ein Jahr alt und hat nichts an Aktualität verlohren.

Seine Gedanken dazu haben mir wieder Kraft gegeben, die wirre Zeit zu überstehen und nicht depressiv zu werden, wie sich Ansätze in den letzten Tagen zeigten. Ich hatte lustlos an mehreren Artikel rumgefeilt, die ich zum derzeitigen Wahnsinn veröffentlichen wollte und nix Gscheids in die Tasten gebracht. Nee es war nicht lustlos – es war das Gefühl der Sinnlosigkeit, der Ohnmacht gegen die Übermacht der FÜHRER etwas unternehmen zu können.  

Das Gehirn ist nur das Klavier, der Pianist sitzt woanders, wird mir des öfteren (meistens von ganz schlauen „ESOs“ und anderen „Aufgeklärten“ ins Hirn geblasen. Ich denke manchmal, dieses Gesindel ist bereits gekapert von denen die uns über die Angst klein halten. Dabei sind sie diese FÜHRER die größten Angsthasen, die jedoch im Gegensatz zu uns diese in Macht vorgaukeln und damit umsetzen können. Hans Bemmann schrieb in „Stein und Flöte …und das ist nicht alles“: Die einzige Angst des Riesen ist die daß keiner mehr Angst vor ihm hat.

Der Pianist sitzt immer am Klavier. Es ist nur eine Frage nach wessen Noten er spielt.

Liebe Gemeinde, lest dieses Essay. Es könnte unseren Kampf gegen den Wahnsinn grundlegend verändern.

Wir können uns nur gegenseitig stützen, aus dem Schlamm herausziehen. Wir brauchen einander und lassen uns nicht spalten. Niee nie never. Wir haben die Wahl uns gegenseitig niederzumachen oder zu erhöhen.  

Mein besonderes Gutenachtlied dazu:

You Raise Me Up (Du ziehst mich hoch)

Wenn ich ganz unten bin und meine Seele so müde
Wenn Sorgen kommen und mein Herz schwer ist
Dann bin ich ganz ruhig und warte hier in der Stille
Bis du kommst und eine Weile bei mir sitzt

Du hebst mich hoch daß ich auf den Bergen stehen kann
Du hebst mich hoch um auf stürmischen Meeren zu gehen
Ich bin stark wenn ich auf deinen Schultern bin
Du baust mich auf zu mehr als ich je sein kann

Du hebst mich hoch daß ich auf den Bergen stehen kann
Du hebst mich hoch um auf stürmischen Meeren zu gehen
Ich bin stark wenn ich auf deinen Schultern bin
Du baust mich auf zu mehr als ich je sein kann

Es gibt kein Leben ohne Lebenshunger
Jedes rastlose Herz schlägt so unvollkommen
Aber wenn du kommst und ich ganz vom Wunder erfüllt bin
Denke ich manchmal einen Blick in die Ewigkeit getan zu haben

Du hebst mich hoch daß ich auf den Bergen stehen kann
Du hebst mich hoch um auf stürmischen Meeren zu gehen
Ich bin stark wenn ich auf deinen Schultern bin
Du baust mich auf zu mehr als ich je sein kann

Du hebst mich hoch daß ich auf den Bergen stehen kann
Du hebst mich hoch um auf stürmischen Meeren zu gehen
Ich bin stark wenn ich auf deinen Schultern bin
Du baust mich auf zu mehr als ich je sein kann


Martin Hurkens – You Raise me Up

2 Kommentare zu „Etwas Menschliches

  1. Ich meine, in DACH würde ich durchdrehen. Hier werde ich nicht angemacht, fahre und latsche seit 22 Monaten nackt, lediglich in Bank und grossem Lebensmittelladen, dort häng ich mir was ans Kinn. Der Türboy sagt, ich solle es bitte ruff machen. Er muss das sagen. Ich sage ja, lächle ihm zu, und jut iss.

    Es ist die Kehrseite von Unangenehmem hier: Wort gilt wenig, Versprechen auch nicht, Abmachungen einhalten, nun, vielleicht oder doch nicht, alles so etwa wischiwaschi kann auch anders sein.
    Eben, die Kehrseite: Entsprechend nimmt man Vorschriften einen Quark verbindlich, und wenn der Bule da (Weisse sind Bule) nacktgesichtig rum läuft, was kümmerts mich.

    Einzig die (sehr sehr sehr wenigen) japanischen und chinesischen Leut, die machen denne am Strand schon vielleicht mal einen Bogen um mich. Ich denke dann: „Corona mein Bodigaard, har har.“

    Ich bewundere Dich, Träumi, und alle Ihr Guten, die Ihr Euch treu bleibt und das Selbstbewusstsein aufwänden könnt, innerlich Stärke zu wahren.

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